Ausgehend von den Ergebnissen der Studie wurde im Februar 2007 mit Akteurinnen und Akteuren der Berufsausbildung ein Workshop durchgeführt, um mögliche Ansatzpunkte der Weiterentwicklung des regionalen Übergangssystems von der Schule in die Ausbildung zu identifizieren.
Der Workshop lieferte dazu in vier Stationen Anregungen:
Station 1: Vermehrung des Ausbildungsplatzangebotes – Aktivierung zusätzlicher Plätze durch Ausbau der Partnerschaften zwischen Schulen und Wirtschaft
Station 2: Verminderung der Nachfrage – Möglichkeiten der Anerkennung und Anrechung von schulischen
Station 3: Ausbildungsstellen mit hohen Qualifikationsanforderungen –
Entlastung des Ausbildungssystem durch Aktivierung zusätzlicher Plätze im Bereich höherer Qualifizierung
Station 4: Jugendliche mit geringer/fehlender Ausbildungsfähigkeit – Gestaltung von regionalen Angeboten durch strukturelle und inhaltliche Impulsen
Auf Basis der Diskussionen auf dem Workshop sind fünf Ansätze durch den Ausschuss für Schule, Bildung, Kultur und Sport verabschiedet worden, die momentan in Zusammenarbeit mit regionalen Akteurinnen und Akteuren entwickelt werden
Im Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf wird jährlich ein Berufswahlforum durchgeführt, beginnend mit dem Scherpunktthema „Partnerschaften Schule – Wirtschaft“
Es wird ein Ideenwettbewerb der Schulen „Start in die Ausbildung“ ggf. in Verbindung mit der Initiative „Berufswahl-SIEGEL“ der Bertelsmann-Stiftung ausgerichtet.
Der Kreis richtet einen Initiativfonds ein zur Umsetzung von schulischen Projekten zur Berufswahl.
Im Rahmen der Berufskolleganrechnungs- und Zulassungsverordnung führt der Kreis in Abstimmung mit der Schulaufsichtbehörde ein regionales Konsensverfahren durch.
Die Förderung Dualer Studiengänge wird im Wirtschaftsforum behandelt.
Zugleich entfaltete der Workshop in Legden-Asbeck eine weitere Dynamik im Bereich der Angebote für Jugendliche mit geringer oder fehlender Ausbildungsfähigkeit. Die in der Station 4 vorgestellten Ansätze werden unter Beteiligung der Fachbereiche Jugend und Familie sowie Schule, Bildung, Kultur und Sport momentan weiter in die Region transferiert.